Mindmap - How to become a QlikView Designer Expert

Vor einiger Zeit habe ich angefangen Mindmaps zu den verschiedenen Aspekten von QlikView zu erstellen. Heute möchte ich Ihnen mein Mindmap zum Thema "QlikView Designer" präsentieren. Für die Mindmaps benutze ich das Tool XMind.

QlikView Designer Expert Mindmap

 Ein QlikView Designer muss verschiedenste Aspekte abdecken: von einem guten Auge für Design (ich hoffe Sie verwenden ein QlikView Template), über simple Aggregationen bis hin zu komplexen Berechnungen umfasst das Themengebiet viele Thematiken. Ich habe versucht die Themengebiete herunter zu brechen nach:

  • Design
  • Visualizations
  • Metadaten
  • Doku
  • Licensing
  • Clients
  • Set Analysis
  • Complex Functions
  • Actions
  • Report Editor
  • Forgotten Features
Der Screenshot kann leider nicht mehr alle Punkte zeigen. Hier finden Sie das .pdf! Bei Interesse am XMind-File, schicken Sie mir am Besten eine kurze Nachricht.

Roambi QlikView Connector HowTo

Die größte Ankündigung in Roambi ES 4.5 ist sicherlich der JDBC-Connector, womit sich eigentlich jede (ernstzunehmende) Datenbank-Quelle für Roambi öffnet. Zusätzlich beinhaltet dieses Release aber auch weitere interessante News: den Roambi QlikView-Connector. Dieser ermöglicht es QlikView-Objekte direkt in Roambi Views zu laden. Der heutige Blogbeitrag soll die Vorgehensweise erklären und einige technische Tipps geben wie Sie Ihre bestehenden QlikView Applikationen in Roambi wiederverwenden können.

Auf unserer Webseite haben wir entsprechend eine Serie von Videos hinzugefügt, der die Funktionalität des Roambi QlikView Connectors Schritt für Schritt zeigt.

Folgende Ergänzungen möchte ich machen, wenn Sie den Connector auf Ihren QlikView Server loslassen möchten:

  • Roambi authentifiziert sich mit einem Windows-User bei QlikView. Bitte den QlikView Webserver mit Authentication "NTLM" laufen lassen. Da dies die QlikView-Defaulteinstellung ist, sollte das für Gewöhnlich kein Problem sein. 
  • QlikView liefert leider keine Möglichkeit die Roambi-Files auf den QlikView Accesspoint zurück zu speichern. Für eine freie Testumgebung empfehle ich entweder die freie Express-Edition des Microsoft Reporting Services Portal (benutzen wir auf unserer Demoseite), Liferay oder (wer einen besitzt) einen Salesforce Account.
  •  Im QlikView Publisher kann man Kategorien für den Accesspoint definieren. Der Roambi Publisher benutzt diese Accesspoint Kategorien um Ihre .qvws zu sortieren. 
  •  Wie im ersten Video zu sehen, zeigt Roambi nur QlikView-Objekte die auf Reitern mit dem Prefix "RBI:".  Damit können Sie Ihre bestehenden .qvws so belassen wie sie sind, Sie ergänzen einfach einen entsprechenden Roambi-Reiter und kopieren die relevanten QlikView Objekte dort hin. Eine ganz ähnliche Vorgehensweise wähle ich auch immer für QlikView PDF Reports.


  • Klassische Reports (Reporting Services, Crystal Reports, Cognos) bieten typischerweise Report-Filter die Roambi wiederverwenden kann. In QlikView legen Sie dafür die gewünschten Filter als "Listboxen" am "RBI:"-Reiter an. Roambi kann diese Listboxen entsprechend als Filter auslesen. 
  • QlikView Zahlenformate können in jedem Objekt überschrieben werden. Das war eine der Erkenntnisse die wir den Roambi-Entwicklern geben konnten :-) Auch das deutsche Tausender-Trennzeichen "."  hat die Developer überrascht. Roambi versucht zwar das Zahlenformat zu erkennen, aber am Besten lassen Sie das Trennzeichen gleich weg. Ich empfehle das QlikView-Zahlenformat "000#,00" für Dezimalzahlen mit 2 Stellen.
Beachten Sie diese Punkte, so werden Sie auf Ihrem mobilen Endgerät mit den Roambi Views belohnt. Die beiden Videos unterhalb zeigen den Roambi Layers- und den Elements-View. Unter http://demo.heldendaten.net finden Sie die QlikView Applikation die in den Videos für den Roambi Connector benutzt wurde.



QlikView Direct Discovery - Usecase

Die Dokumentation zu "Direct Discovery" liest sich ziemlich technisch und ziemlich "BigData". Wem hilft also dieses Feature? Potentiell jedem der QlikView einsetzt. Deswegen wollen wir Ihnen das Thema anhand eines ganz einfachen Usecases näherbringen.

Qlikview Batch Reload - Standardvorgehensweise

Nachdem normalerweise ein QlikView Reload im Publisher-Batch über 3 Ebenen (QVDGenerator, Datenmodell, Layout) definiert ist, sind die Daten in einer QlikView Applikation nie aktueller als diese drei Skriptreloads dauern. In den meisten Anwendungsfällen ist das auch gar kein Problem: QlikView lädt die Daten in nächtlichen Jobs aus den Vorsystemen.

Direct Discovery

Manchmal benötigt man aber aktuelle Daten: Sei es als produzierendes Unternehmen für den momentanen Maschinenstatus, oder für Applikationen die den aktuellen Status von zB. Kunden, Aufträgen, etc. anzeigen müssen. Hier kann Direct Discovery eingesetzt werden.

Wir haben für Sie folgendes Video vorbereitet:


  • Auf der linken Bildschirmhälfte sehen Sie einen imaginären Controller, der immer den aktuellen Auftragsstatus im Blickfeld haben soll
  • Rechts sehen Sie einen imaginären Sachbearbeiter der diese Aufträge im Quellsystem erfasst.
Durch "Direct Discovery" wird jeder erfasste Auftragseingang automatisch in der QlikView Applikation dargestellt. Im Video sieht man: das Balkendiagramm aktualisiert sich, die Tabelle wird mit jedem Kundeneintrag länger. Ganz ohne das  die QlikView Applikation (.qvw) durch den Publisher neu beladen wird.Ganz ohne, dass der User Selektionen tätigt.


Voraussetzungen

  • QlikView 11.20
  • 64 bit Datenbanktreiber, 64 bit QlikView Server
  • Direct Discovery bezieht sich auf eine Tabelle pro .qvw
Im Beispiel wurde der AJAX-Client mit der QVTimer (Credits an meinem alten Kollegen Marcus Spitzmiller für diese Extension :-)) benutzt, um alle 5 Sekunden den QlikView Server zu pollen.

Mehr Infos auf unserer Webseite unter "QlikView Direct-Discovery". Technische Details zu Direct Discovery (Script Syntax, etc.) finden Sie in der QlikCommunity.

 
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