QlikView Master Summit - Drop Fields Diskussion

Rob Wunderlich hat sich in seinem aktuellen Blogpost einer unserer Diskussionen vom MasterSummit for QlikView in Barcelona angenommen.

Falls Sie Rob's Document Analyzer benutzen, um Felder am Ende des Skripts zu droppen, hier nochmals meine Beobachtung.

Attached a small example that shows the issue:

- 01_testDatabase.qvw produces a .qvw with about 350MB on disk
- 02_testDatabaseBinaryDrop400fields.qvw does a BINARY Load and then drops 400 fields --> it's about 18 MB on disk (136 MB in Memory including QV.exe)

So one would expect that 18 MB is the final size of the .qvw!
However when I do an additional RESIDENT-Load after dropping fields, the .qvw gets much smaller:

- 03_testDatabaseBinaryDrop400fields_Resident does a BINARY Load, then drops 400 fields and THEN makes a RESIDENT LOAD on the table, dropping the original table

--> suddenly the .qvvw is only 1.2 MB on disk (26 MB in Memory including qv.exe)!
Download Example

Rob hat dies nun weiter analysiert und bemerkt, dass die  Record pointers nicht freigegeben werden.  Erst mit einem weiteren RESIDENT-Load wird tatsächlich der komplette DISK/MEMORY-Space freigegeben.

  • Im Moment ist es besser die nicht benutzen Felder im Skript auszukommentieren, anstatt Sie erst am Ende des Skripts zu droppen!
  • Falls dies nicht möglich ist, sollte man nach den Drop Fields Statement die (Fakten)-Tabelle nochmals resident laden.


Masters Summit for QlikView

Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit drei Tage am "Masters Summit for QlikView" in Barcelona teilzunehmen. Neben den QlikCommunity-Größen Rob Wunderlich, Bill Lay, Barry Harmsen und Oleg Troyansky, trafen sich gut 50 QlikView Spezialisten aus der ganzen Welt zu Vorträgen und regem Gedankenaustausch.

Masters Summit for QlikView

Die dreitägige Vortragsreihe hatte einen Schwerpunkt auf die QlikView Developer- und Designerrolle, mit dem Anspruch selbst erfahrenen Entwicklern noch die eine oder andere Neuigkeit beizubringen. Also durchaus schwere Kost, die uns aber durch das wundervolle Wetter in Barcelona versüßt wurde :-)

Die Themen waren:
  • Advanced Scripting: Vorstellung der QlikView Components durch Rob Wunderlich himself
  • Data Modeling: Barry Harmsen ging mit uns durch die typischen Datenmodell-Patterns für Fortgeschrittene inklusive Concat-Datenmodell, LinkTable, GenericKey und AsOf-Kalender (den ich bisher selbst immer Superkalender nannte) für Lagerbewegungen
  • Set Analysis: Oleg Troyansky über Alternate State, Bucketanalyse mit Rank und AGGR sowie Advanced Set Analysis
  • Effective Visualizations: Bill Lay's Gedanken über die Grundsätze von Stephen Few
  • QlikView Competency Center Best Practice: Diskussion des typischen 3-4 Schichten Modells in QlikView (Aufteilung QVD/Datenmodell/Layout). SVN Integration, sowie einige gute Gedanken zu Regressiontesting mit dem JMeter-Tool des QlikView Scalability Centers. 
  • Performance Tuning: Oleg Trojansky mit einer ausgezeichneten Erklärung wie QlikView Daten mittles bit-stuffed Pointers in den Symboltables ablegt.
Einzig der Vortrag über QlikView Server Administration inklusive  EDX-Integration, HTTP-Header Authentication und Ticketing schien mir zu wenig in die Tiefe zu gehen. Aber vielleicht ist das einfach meiner Historie als Expert Service Spezialist zu genau diesen Themen bei der QlikTech geschuldet. Dafür hatte unser Blog höchstpersönlich einen Auftritt beim MasterSummit: Das Development Team Easter Egg sorgte für allgemeine Erheiterung nach den anstrengenden Sessions!

Für all jene, die es zu dem Summit nach Barcelona nicht geschafft haben, und auch unseren hd Business Roundtable vergangenen Freitag bei Resch&Frisch in Wels verpasst haben, findet sich eine kleine aber feine Applikation mit einigen Tipps&Tricks auf unserem Accesspoint (auch zum Download).

Roland Vecera





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